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Weiterführendes - nicht nur integrativ


Nach Dr. Peter Wachtel, NiLS Hildesheim

(ein genaueres Link ist auf der Seite des Eifer e. V., Göttingen)

Regionale Integrationskonzepte


"streben ein regional begrenztes, integrativ ausgerichtetes System sonderpädagogischer Hilfen an. Sonderpädagogik wird zunehmend in die allgemeine Schule verlagert und im engen Zusammenwirken mit dieser verwirklicht."

Die Eltern müssen die sonderpädagogische Förderung ihrer Kinder beantragen. Alles weitere ist im RIK (Regionales Integrationskonzept) geregelt. In Holzminden wird gerade ein RIK in Zusammenarbeit mit den Schulen, die Kinder in die Schule an der Weser (Förderschule für den Bereich Lernen) überweisen, erarbeitet. Die Grundschulen in Holzminden (Ausnahme GS Neuhaus), Lauenförde, Boffzen, Bevern und Heinsen haben sich für das RIK entschieden. Kommunen und Landkreis Holzminden haben auch zugestimmt. Jetzt liegt es Herrn Wachtel zur Genehmigung vor. Es ist geplant, dass es ab dem Schuljahr 2009/2010 gilt. Davor muß es allerdings noch vom Schulministerium genehmigt werden.

"gewährleisten (relative) Wohnortnähe und Passung sonderpädagogischer Unterstützung der Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf"

"werden von den Beteiligten vor Ort (Eltern, Lehrkräfte, Schulträger) initiiert und entwickelt."

Die Eltern sind in Holzminden bisher noch nicht beteiligt. Die Lehrer wahrscheinlich auch nur begrenzt.

"bündeln vorhandene soderpädagogische Angebote (z. B. Integrationsklassen, Mobile Dienste, Kooperation nach § 25 NSchG (Niedersächsisches Schulgesetz, Anmerkung der Schreiberin), Sonderunterricht für Sprachbehinderte) und führen diese im Hinblick auf mehr gemeinsamen Unterricht und gemeinsame Erziehung für mehr Schüler weiter."

"werden von Sonderschulen als Förderzentren koordiniert und organisiert (Zuweisung und Einsatz der Sonderschullehrkräfte, Mitarbeiter und Betreuungskräfte, Fortbildung, materielle und mediale Ausstattung)"

"sind durch eine flexible und bedürfnisorientierte Organisationsstruktur und durch Entwicklungsoffenheit gekennzeichnet."

"werden schrittweise entwickelt. Die Schulbehörden begleiten und unterstützen die Entwicklung der Konzepte und ihre Umsetzungen."

"können auch aus Teilkonzepten entstehen, die für den Einzugsbereich einer Sonderschule oder einer Gemeinde als Träger von Grundschulen erarbeitet und in ein Gesamtkonzept eingebracht werden"

Damit wollen wir uns in der Selbsthilfegruppe Gemeinsam lernen in Holzminden u. a. beschäftigen. Die Elternarbeit steckt mangels engagierter und/oder betroffener Eltern noch in den Anfängen. Das muss sich ändern. Ebenso fehlt es an genauem Wissen darüber, wie Integration stattfindet.

Da der Platz auf dieser Seite eher begrenzt ist, verweise ich auf den Blog Gemeinsam lernen in Holzminden. Dort können auch Kommentare abgegeben werden.

Bis bald.