"streben
ein regional begrenztes, integrativ ausgerichtetes System
sonderpädagogischer Hilfen an. Sonderpädagogik wird zunehmend in die
allgemeine Schule verlagert und im engen Zusammenwirken mit dieser
verwirklicht."
Die Eltern müssen die sonderpädagogische
Förderung ihrer Kinder beantragen. Alles weitere ist im RIK (Regionales
Integrationskonzept) geregelt. In Holzminden wird gerade ein RIK in
Zusammenarbeit mit den Schulen, die Kinder in die Schule an der Weser
(Förderschule für den Bereich Lernen) überweisen, erarbeitet. Die
Grundschulen in Holzminden (Ausnahme GS Neuhaus), Lauenförde, Boffzen,
Bevern und Heinsen haben sich für das RIK entschieden. Kommunen und
Landkreis Holzminden haben auch zugestimmt. Jetzt liegt es Herrn
Wachtel zur Genehmigung vor. Es ist geplant, dass es ab dem Schuljahr
2009/2010 gilt. Davor muß es allerdings noch vom Schulministerium
genehmigt werden.
"gewährleisten
(relative) Wohnortnähe und Passung sonderpädagogischer Unterstützung
der Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf"
"werden von den Beteiligten vor Ort (Eltern, Lehrkräfte, Schulträger) initiiert und entwickelt."
Die Eltern sind in Holzminden bisher noch nicht beteiligt. Die Lehrer wahrscheinlich auch nur begrenzt.
"bündeln
vorhandene soderpädagogische Angebote (z. B. Integrationsklassen,
Mobile Dienste, Kooperation nach § 25 NSchG (Niedersächsisches
Schulgesetz, Anmerkung der Schreiberin), Sonderunterricht für
Sprachbehinderte) und führen diese im Hinblick auf mehr gemeinsamen
Unterricht und gemeinsame Erziehung für mehr Schüler weiter."
"werden
von Sonderschulen als Förderzentren koordiniert und organisiert
(Zuweisung und Einsatz der Sonderschullehrkräfte, Mitarbeiter und
Betreuungskräfte, Fortbildung, materielle und mediale Ausstattung)"
"sind durch eine flexible und bedürfnisorientierte Organisationsstruktur und durch Entwicklungsoffenheit gekennzeichnet."
"werden
schrittweise entwickelt. Die Schulbehörden begleiten und unterstützen
die Entwicklung der Konzepte und ihre Umsetzungen."
"können
auch aus Teilkonzepten entstehen, die für den Einzugsbereich einer
Sonderschule oder einer Gemeinde als Träger von Grundschulen erarbeitet
und in ein Gesamtkonzept eingebracht werden"
Damit
wollen wir uns in der Selbsthilfegruppe Gemeinsam lernen in Holzminden
u. a. beschäftigen. Die Elternarbeit steckt mangels engagierter
und/oder betroffener Eltern noch in den Anfängen. Das muss sich ändern.
Ebenso fehlt es an genauem Wissen darüber, wie Integration stattfindet.
Da der Platz auf dieser Seite eher begrenzt ist, verweise ich auf den Blog Gemeinsam lernen in Holzminden. Dort können auch Kommentare abgegeben werden.